olgapark: ich habe neulich diesen film gesehen, „die heide ruft“, da fahren drei behinderte männer so drei bis sechs mal im jahr in so’n dorf namens trebel und haben dann in einer einrichtung, die sich darauf spezialisiert hat, sex mit quasi heilpädagogisch geschulten prostituierten.
PL: wow, drei mal sex im jahr, ist wohl mehr als mancher durchschnittsstudent hat.
so gehört im web.
am 23.02.2008 hatte der dokumentarfilm „die heide ruft“ im kino arsenal berlin premiere. im grunde handelt es sich dabei jedoch um eine filmische diplomarbeit dreier humboldt-universitäts-studenten, die regiesseurin war mirjam mirwald (fachrichtung rehabilitationswissenschaften und gender studies).
der film wirft eine banale wie komplizierte frage auf: wie und unter welchen umständen können menschen mit körperlichen und/oder geistigen beeinträchtigungen ein, sagen wir vorsichtig, halbwegs vernünftiges und vor allem befriedigendes sexualleben haben?