Archiv für September 2008

schlau

September 19, 2008

heute gelernt: SeaWorld is like a mall with fish. nature is a commodity we cannot any longer explore but only consume.
weiterhin gelernt: auf der bergmanstraße sehen alle aus wie supermodels und an jeder ecke schreit es gentrifizierung. die penner vom kaisers sind wohl auch nur noch statisten in der komödie der zugezogenen (hach, ja, ist gut). mädchen in himmelblauen schmusepullovern mit paillettenblumen drauf erinnern an die reykjavíker-weibchen-elite.
noch mehr weisheiten aus der popwelt:

„you never gain weight from a doughnut hole“ (toris amos/ the doughnut song)

„how’s it like, how’s it like, how’s it like – to be young?“ (erlend øye/ ghost train)

notizen aus dem småland

September 17, 2008

four features of disneyfication nach bryman ( paterson s. 71):
theming
dedifferentiation of consumption
merchandising
emotional labour

americanization of taste? –> swedization of taste! mit schweden sind keine negativen assoziationen verbunden daher “gut”. schweden als direkte marke die über ikea mitverkauft wird  glaube an das „gute“ in schweden nation schweden als themenpark und als konsumgut selber

möbel bei ikea als ausstellungsstück der marke schweden

global, local, glocal? glocalisation

am schluss klingt alles nach bauchspeichedrüsennebenprodukten.

in bed with ikea

September 16, 2008

wieder mal ikea, die firma, mit der ich mein (nicht-ikea) bett zurzeit teile, hausarbeitsbedingt. aber nett, dass man sich 1994 entschloss, eine solche kampagne zu initiieren. später nur noch eine dezente anspielung in der fleurop-werbung 2008. hm!

switch me on/off on /off on/off

September 3, 2008

aus dem urlaub, da wo die sonne nicht scheint. viele kilometer in einem auto, dessen auspuff praktisch nicht existierte. am 8. august dann in the middle of fucking nowhere die nachricht eines einmarsches in den kaukasus. nichts könnte surrealer sein.
zurück in reykjavík, die kolonie der ex-pat-low/no-profit-europeans. past and future loved ones, it was nice to have your faces close. interessante substanzen und getränke in nur 2 wochen, anhaltende beleuchtung essen schlafbedürfnis auf. nach komischen 20 tagen nach kopenhagen, kein ding besser, aber bedeutend billiger. christiana + sören kierkegaard besuchen, tatort gucken, und ja, it could be sweet, aber für welchen preis, herrgott nochmal. dennoch lernen wir: nur wer macht, was er/sie will, kann nicht so leicht rummeckern. laissez-faire am polarkreis, dafür zwei daumen hoch.
þakkar til: lennart, anna, sverrir, edda, dina, ævar, den peoplz, elvis presley, gusgus (high on love for a split second) den freundlichen jeepfahrern von der isle of man, caro, den bewohnern der hverfisgata 68, marlboro lights, der polnischen nation und egils öl.