Archiv für Februar 2008

neulich in neukölln

Februar 29, 2008

man darf sich fragen, in wie vielen altbau-hinterhof-wohnungen alte nazi-opas an sauerstoffgeräte angeschlossen sind und in ihrer verbitterung darüber, dass sie weder leben noch richtig sterben können sich ihre lebensenergie aus dem abrichten kleiner haushälterinnen ziehen. dass fehlender schwanzeinsatz meist zu a) kompensationsstrategien im materiell-finanziellen bereich und b) zu psychosen führt. abgestumpfter restmensch. man kann einfach nur schnell weglaufen.

heidi heida

Februar 26, 2008

olgapark: ich habe neulich diesen film gesehen, „die heide ruft“, da fahren drei behinderte männer so drei bis sechs mal im jahr in so’n dorf namens trebel und haben dann in einer einrichtung, die sich darauf spezialisiert hat, sex mit quasi heilpädagogisch geschulten prostituierten.
PL: wow, drei mal sex im jahr, ist wohl mehr als mancher durchschnittsstudent hat.

so gehört im web.

am 23.02.2008 hatte der dokumentarfilm „die heide ruft“ im kino arsenal berlin premiere. im grunde handelt es sich dabei jedoch um eine filmische diplomarbeit dreier humboldt-universitäts-studenten, die regiesseurin war mirjam mirwald (fachrichtung rehabilitationswissenschaften und gender studies).
der film wirft eine banale wie komplizierte frage auf: wie und unter welchen umständen können menschen mit körperlichen und/oder geistigen beeinträchtigungen ein, sagen wir vorsichtig, halbwegs vernünftiges und vor allem befriedigendes sexualleben haben?

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good bye r-studio, hello olga park

Februar 25, 2008